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Unsere Befundung in der Ergotherapie

Jede gute Therapie beginnt mit Verstehen

Sie spüren, dass Ihr Kind Unterstützung braucht? Wissen aber nicht, wie Sie Ihrem Kind selbst weiterhelfen können?

Eine fundierte Befundung gibt Ihnen Antworten. Sie zeigt uns, wo Ihr Kind Stärken hat und wo es gezielter Förderung bedarf. Nicht aus dem Bauchgefühl heraus, sondern auf Basis wissenschaftlicher Tests, die seit Jahren bewährt sind.

Denn nur wer versteht, was hinter einem Verhalten steckt, kann wirklich helfen.

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Mutter hilft ihrem Sohn bei den Hausaufgaben am Schreibtisch

Diese Tests geben uns Klarheit

Wir arbeiten mit wissenschaftlich anerkannten Testverfahren, die uns zeigen, wie sich Ihr Kind in verschiedenen Bereichen sich entwickelt. Jeder Test ist altersgerecht, spielerisch und auf das Kind abgestimmt. Hier ein Überblick über unsere wichtigsten Befundungs-Tests:

  • Motoriktest (BOT-2)

    Der BOT-2 untersucht fein- und grobmotorische Fähigkeiten. Kann Ihr Kind präzise greifen? Wie gut ist das Gleichgewicht? Wie funktioniert die Koordination? Der Test zeigt uns genau, wo motorische Schwierigkeiten liegen und wo wir ansetzen können.

  • Händigkeitstest (HDT)

    Ist Ihr Kind Rechts- oder Linkshänder? Manchmal ist die Händigkeit noch nicht klar ausgeprägt, was zu Unsicherheiten beim Schreiben oder Basteln führen kann. Der HDT hilft uns, die bevorzugte Hand zu identifizieren und Ihr Kind gezielt zu unterstützen.

  • Visueller Wahrnehmungstest (FEW-3)

    Sehen ist nicht gleich Wahrnehmen. Der FEW-3 prüft, wie gut Ihr Kind visuelle Informationen verarbeitet: Kann es Formen unterscheiden? Figuren im Hintergrund erkennen? Diese Fähigkeiten sind entscheidend für Lesen, Schreiben und räumliches Denken.

  • Graphomotorischer Test (ErgoPen)

    Beim Schreiben zeigen sich oft erste Schwierigkeiten. Der ErgoPen misst, wie Ihr Kind den Stift hält, wie viel Druck es ausübt und wie flüssig die Bewegungen sind. So erkennen wir frühzeitig, ob die Schreibmotorik Förderung braucht.

  • Aufmerksamkeitstest (TEACH)

    Konzentration ist eine Schlüsselkompetenz nicht nur in der Schule, sondern auch im Alltag. Der TEACH prüft, wie gut Ihr Kind aufmerksam bleiben kann, wie es mit Ablenkungen umgeht und ob es Aufgaben zu Ende führt. Bei ADHS-Verdacht ein wichtiger Baustein.

  • Bewegung und Koordination (MABC-2)

    Dieser Test kombiniert Motorik und Aufmerksamkeit. Er zeigt, wie gut Ihr Kind Bewegungen wie Fangen, Balancieren oder feinmotorische Aufgaben, plant und ausführt. Dieser Test liefert ein umfassendes Bild der motorischen Entwicklung.

Von der Befundung zur Therapie

Die Befundung ist erst der Anfang. Sobald wir die Testergebnisse haben und Verbesserungspotential sehen, entwickeln wir gemeinsam mit Ihnen einen individuellen Therapieplan. Klientenzentriert und betätigungsorientiert – das heißt: Wir richten uns nach den Zielen Ihres Kindes und nach den Herausforderungen, die im Alltag wirklich eine Rolle spielen. Je nachdem, was Ihr Kind braucht, setzen wir verschiedene Ansätze ein.

  • Motorikfördernde Maßnahmen

    Übungen für Fein- und Grobmotorik, die spielerisch in die Therapie integriert werden. Ihr Kind trainiert Koordination, Bewegungsplanung und Geschicklichkeit – ohne dass es sich wie Training anfühlt.

  • Handwerklich-gestalterische Techniken

    Basteln, Kneten, Schneiden – kreative Aufgaben mit echtem Nutzen. Sie fördern Handgeschicklichkeit, Konzentration und Ausdauer. Und sie machen Spaß.

  • Alltagsaktivitäten

    Wir üben Dinge, die im echten Leben wichtig sind: Schuhe binden, Jacke zuknöpfen, mit Besteck essen. Kleine Schritte, die im Alltag große Wirkung haben.

  • Schulische Fertigkeiten

    Schreiben, Ausschneiden, Konzentration bei den Hausaufgaben – wir unterstützen Ihr Kind dabei, im Schulalltag besser zurechtzukommen.

Alle Aufgaben haben eines gemeinsam: Sie haben Aufforderungscharakter. Das heißt, sie wecken Neugier und Motivation. Häufig betten wir sie ins Spiel ein. So hat Ihr Kind Raum, sich auszuprobieren – und dabei eine hohe Übungsbereitschaft.

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Elternarbeit

Sie sind Teil des Prozesses – von Anfang an

Therapie endet nicht, wenn Ihr Kind die Praxis verlässt. Die besten Fortschritte entstehen, wenn das Gelernte auch zuhause weitergeht. Deshalb sind Sie als Eltern ein wichtiger Teil im Behandlungsprozess.

Von Anfang an binden wir Sie ein und brauchen Ihre Unterstützung, im Alltag weiter an den Zielen zu arbeiten.

Nach der Befundung besprechen wir mit Ihnen die Ergebnisse – in Ruhe und verständlich. Wir erklären, was die Tests zeigen, was das für Ihr Kind bedeutet und welche Schritte wir empfehlen.

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